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Muss meine Mutter das jetzt lesen? (Ist eh nicht so schlimm - keine Angst)

Dienstag, der 30.10.2007
 
Nun, wie gut, dass diese Woche wieder Frau Drecoll die Anatomievorlesung hält. So kommen wir wenigstens nicht in die Gefahr allzu viel Stoff vorgelegt zu bekommen.
Zitat Stefan gerichtet an Chris: „Bist du jemand der in den Vorlesungen aufpasst oder muss ich mich zurückhalten?“ Ich hoffe natürlich ihr habt jetzt nicht den Eindruck ich würde die Vorträge zu lapidar angehen, aber ein bisschen Spaß muss sein! So manches unserer kleinen Schulmädchen schüttelt ob meines Redeflusses vielleicht manchmal ihr hübsches Köpfchen, aber schlussendlich lachen ja doch meistens alles mit (wo uns unsere Dozenten doch auch soviel Grund dafür geben – In den Vorlesungen zuhören und es durch die Lektüre des Lehrbuchs schlussendlich richtig stellen, so lautete hier wohl die Devise. Mit einem Lehrbuch, indem wohlgemerkt von Seen aus Sperma die Rede ist, genauso wie von der Tatsache, dass Verdauung  außerhalb des Körpers stattfindet...). Außerdem haben meine Kommilitonen die Eigenheit immer Fragen zu stellen, die eigentlich bereits mehrmals von unserer Dozentin beantwortet wurden. Hier ein Kompliment an die Frau Doktor: Nerven hat sie wie Drahtseile – das Ganze verwirrt sie nur scheinbar ein Wenig.
In der Mittagspause kochte ich mit Stephanie ein „Rissotto Kunterbunt“ mit offensichtlich schon gegärtem Käse (ja, war wirklich eine Gaumenfreude) und wenig später stießen Max und Mareike noch zu uns, die sich für einen Döner entschieden hatten. Sie suchten eine WG im Internet – ich beruhigte Steffi und hielt sie davon ab jede Minute mit Lernen zu verbringen.
Das anschließende Seminar erinnerte stark an eine Bastelstunde da wir mit Krepppapier die Muskeln des Bauches nachzuahmen versuchten und hatte somit einen gewissen Reiz. Wie ihr alle mich kennt wären mit echte Präparate natürlich lieber gewesen, aber man kann ja leider nicht alles haben.
Gegen Abend ging es noch zur Kanüle um die Erstsemestrigeneinführung für das kommende Halbjahr zu besprechen (es ist Tradition, dass wir als Frischlinge das zu übernehmen haben – immerhin kann man auch gratis auf das Wochenende zum Kennenlernen mitfahren). Ein Gratisbuch konnte ich auch ergattern: „Erste Hilfe in Chemie und Physik für Mediziner“, geschrieben von unserem hochgeschätzten Dozenten und somit die Lektüre Wert. Am Ende des Jahres werde ich dann für die Kanüle (eine Zeitschrift für Medizinstudenten) eine Rezension verfassen müssen, ich glaube aber, dass dies keine allzu großen Probleme mit sich bringen wird.
Kurz und bündig beschrieben das Ganze. Aber vergessen habe ich nichts. Wer weiß...
 
Mittwoch, der 31.10.2007
 
Langsam wird es Ernst – immerhin mussten wir heute die Vorbesprechung für das chemische Praktikum besuchen, in der uns Nahe gebracht wurde, welche Unfälle passieren können (bzw. so auch geschehen sind) und welche die Versicherung zahlen würde oder welche eben nicht. Das alles in wunderbar britisch gefärbten Humor vorgestellt, ja, ich mag den Herrn Schatz! Da war die Rede von Verätzungen, Verbrennungen, Erblindung und allerlei anderen Schauergeschichten die uns zwar durchaus zum Lachen brachten, im Nachhinein aber dazu veranlasste, sich die Sicherheitsbestimmungen doch gründlich durchzulesen.
Unangenehm an der ganzen Sache vielleicht die Tatsache, dass auch auf diesem Gebiet bald Testate zu schreiben wären, die sich mit dem Thema des jeweiligen Kurstags beschäftigen, grundsätzlich ist der Aufwand aber, so glaube ich, absehbar.
Erwähnt werden muss auf alle Fälle, dass uns in Anatomie nun tatsächlich die Verdauung außerhalb des Körpers nahegebracht wird (wer würde schon annehmen, dass Kopf/Brust/Bauchdarm sich in uns befinden?).
Den Nachmittag wollte ich eigentlich mit Lernen verbringen, wobei das Lesen eines Buches wohl kaum als solches beschrieben werden kann. Aber ich habe mir ein von mir ersteigertes Lehrbuch zu Gemüte geführt: Sarikas – Funtionelle Anatomie. Eine tabellarische Auslistung des Rohen – wunderbar, endlich etwas verständlicher die ganze Geschichte! Dies zog sich bis in den Abend...
Gegen sechs traf ich bei Mareike ein, die mich gleich nach meiner Ankunft damit überraschte, dass wir zu Sonja eingeladen wären. Sie bräuchte dringend jemanden, der ihr bei der Vernichtung einer großen Menge an Pfannkuchen behilflich sein würde. Da ließen wir uns natürlich nicht zweimal bitten und liefen zu unseren Fahrrädern, sprangen auf und fuhren, so schnell es irgendwie ging (da wir beide sehr hungrig waren) zum Martin – Luther – Platz wo ihre kleine Wohnung zu finden ist. Ein großer Berg an besagter Speise erwartete uns, begleitet von einem Schnittlauchdip aus Topfen, frischen Gemüsesalaten und allerlei Süßem. Dieser hatte aber nicht lange bestand, da Sonja, Mareike, Alex, Chrissi und Kati (beide sehr nette Mädls und gute Freundinnen unserer Gastgeberin) sowie ich uns über die Pfannkuchen hermachten, als wäre es unsere letzte Chance jemals wieder etwas zwischen die Beißerchen zu bekommen. Natürlich aßen wir auch in Hinblick auf unserer Vorhaben, diesen Abend relativ viele alkoholische Getränke zu uns zu nehmen, so ausgiebig (denn wie sagt meine Schwester so schön – man sollte immer Vorsorgen und eine schöne und massige Grundlage in seinem Bauch herumtragen, dann kann kommen was wolle).
Dieser Vorsatz wurde alsbald Realität, denn schon bei Sonja wurden je eine Flasche Sekt sowie Wein geköpft, aber auch Wodka wurde mit Hilfe von Fruchtsäften in wohlschmeckende und außerordentlich gefährliche Cocktails verwandelt. Bereits mehr als nur angeheitert machten sich Mareike und ich auf, Steffi und Theresa zu treffen, die mit uns das breitgefächerte Angebot der Happy Hour in der Havanna – Bar auskosten wollten. Singend uns tanzen kamen wir dort an, uns folgend die anderen, die sich ebenfalls sicher wahren die dortigen Cocktails würden unser Wodkagebräu um Längen schlagen! Richtig geraten – wie immer ein Gedicht!
Wiederrum singend und tanzend verließen wir die Bar wenig später (sprich zum Ende der Happy Hour) um auf weiteren Stationen Sonjas Freund Flo zu besuchen bzw. nur wenig später Chris, der bei sich eine kleine Feier veranstaltete. Wie ihr euch denken könnt, lag ein doch recht weiter Weg zwischen den einzelnen Stopps, und frische Luft fördert des weiteren das wunderliche Befinden nach einigen Gläsern erlesenster Spirituosen. Spaß machten diese Spaziergänge also auf alle Fälle.
Nachdem bei besagter Feierlichkeit Langeweile scheinbar die Hauptbeschäftigung war, beschloss Mareike nach Hause zu fahren, während ich das Beste daraus machte und einfach den dargebotenen Wein zu meinem Eigentum machte.
Nach Hause kam ich nach einigen Umwegen (ja, ich hatte mich verirrt...wen es wundert der zeigt jetzt bitte auf) um ca. 02°° Uhr um dort meinen Hunger und meinen unbändigen Durst zu  besänftigen, den wohl ein jeder von uns kennt...
 
Donnerstag, der 01.11.2007
 
Das Frühstück half mir über mein Unwohlsein nicht wirklich hinweg. Das Mittagessen schon eher: eine leckere und sehr ausgiebig gesalzene Suppe. Hier ein großes Dankeschön an meine Mutter, die mich mit diesem Hausmittelchen bekannt machte.
So konnte ich am Nachmittag doch die Anwesenheit von Mareike und Steffi ertragen. Wir gingen in die Yoghurt – Bar, wo wir uns einen großen Becher „Frozen Yoghurt“ mit einer warmen Pflaumen- bzw. Himbeersauce genehmigten sowie einen Capucchino, der mich zumindest kurzweilig wieder am Leben erhielt.
Ganz so schlimm wie ich es hier beschreibe, war der Tag natürlich nicht. Ich spürte einige Nachwehen und hätte mit Sicherheit nicht Autofahren dürfen (was ich ja ohnedies niemals gemacht hätte – mit welchem Auto denn überhaupt?) aber am Nachmittag ging es mir doch schon um einiges besser.
Gelernt wurde natürlich auch ein bisschen und am Abend wurde ich von Mareike bekocht.
Alles in allem ein durchaus entspannender Tag.
2.11.07 17:56


Tas ist eine Wochenender wie aus Bilderpuch!

Samstag, der 03.11.2007

 

 

 

Himmel, das war ein Wetterchen vor meiner Haustüre. Graue Wolkenschleier, hartnäckiger Nebel und eine Wand aus feinen Regentropfen erwarteten mich, als ich mich nach dem Frühstück aus Langeweile dazu entschlossen hatte ein Wenig einkaufen zu gehen, um am Sonntag ein herrliches Mahl für Freunde bereiten zu können. Ursprünglich wollte ich ja auch einen Abstecher nach Bamberg machen (der Zug um 14:02 war eigentlich bereits fest in meinem Kopf als wichtiger Bestandteil dieses Wochenendes fixiert) da die Stadt ausgesprochen sehenswert sein soll. Nun, den von mir herbeigesehnten Kaffee in einem netten Bistro hätten wir durchaus einnehmen können, aber von Bamberg selbst wäre wohl nur wenig zu sehen gewesen...

 

Da ich aber nach der Fahrt zum Aldi und schnurstracks wieder zurück vollkommen durchnässt wieder zu Hause ankam entschloss ich mich kurzerhand dieses Wochenende ohne allzu größere Aktivität, geschweige denn Reise, zu verbringen.

 

So brachte mich ein SMS von Mareike (Ja kennt denn dieser Stefan noch jemanden anderen als dieses Mädchen?) und Jens geradewegs in ihr Zimmer wo ich einen frischen Salat essen konnte und anschließen, dem Wetter entsprechend, „Dinosaurier“ und „Halligalli“ gespielt wurde (Nein, ihr wollt nicht wissen, um was es sich bei diesen Spielen handelt...viel zu kindlich!).

 

Schnell fassten wir den Entschluss, dass das einzig Vernünftige an diesem Tag ein Kinogang wäre und, beeinflussbar wie ich nun mal bin, gab ich den Beiden freie Hand bei der Auswahl des Films. Nach einem kleinen Schluck Kaffee machten wir uns auch sogleich auf den Weg zum Cinestar, in dem wir uns, haltet euch fest, „Chuck und Larry“ angesehen haben. Ach, ich liebe seichte Unterhaltung...! Nein! Keine Ironie! Im Ernst! Manchmal kann es gar nicht schaden sich mit hirnlosem Brachialhumor überschütten zu lassen und dann tatsächlich herzhaft und ausgiebig zu lachen. Der Film war also tatsächlich lustig – was man auch daran merkte, dass sich jeder im Saal wohl für den Rest seines Lebens an mein Lachen erinnern wird...

 

Leider mussten wir unseren Plan, abends in den Hörsaal zu gehen und ausgiebig zu feiern, aufgeben, da wir (außer Jens) gesundheitlich leicht angeschlagen waren. So wurde also in meinem Zimmerchen Vodka mit allerlei Säften gemischt. Hier ein kleiner Tipp: Niemals Gemüsesaft versuchsweise zu einer Bloody Mary verarbeiten – das kann nicht funktionieren!

 

Selbst hielt ich mich auf Grund meines Hustens und Schnupfens vornehm zurück, sodass ich vollkommen nüchtern ins Bettchen viel um einen gefühlten halben Tag lang zu schlafen.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 04.10.2007

 

 

 

Himmelhergottsakra! Da hab ich doch tatsächlich einen halben Tag lang geschlafen!

 

Erst gegen 11°° Uhr also konnte ich mich aufraffen meinen erschöpften Leib aus dem weichen und gemütlichen Bett zu heben um den Tag mit einem starken Kaffee zu beginnen. Ja, es stimmt, je länger man ruht, desto müder wird man sein...

 

Noch bevor Jens seine Heimreise antrat stattete er mir einen kleinen Besuch ab um sich zu verabschieden. Mareike begleitete ihn traurigen Blickes und ich versuchte sie mit dem Gedanken an unser zu erwartendes, nobles Essen aufzuheitern. Ob es etwas nützte steht wohl in den Sternen, denn zum Zeitpunkt des großen Abschiedsschmerz, irrte ich durch die Straßen von Erlangen um Tomaten aufzutreiben. „Es ist Sonntag und der Stefan will Tomaten kaufen, was ist wohl in ihn gefahren?“, werdet ihr euch jetzt fragen, nun, diese Frage ist leicht beantwortet: Um eine Spur zu spät habe ich bemerkt, dass das Kochen einer Spargelcremesuppe durchaus ihre Schwierigkeiten mit sich bringt, sollte man in der prekären Situation sein keinen Pürierstab zu besitzen...

 

Tomaten ließen sich selbstverständlich nicht auftreiben, somit muss ich bei meinem Kochnachmittag eine Kompromisse schließen. Heraus kam am Ende dies:

 

 

 

Pikante Karottennudelsuppe

 

und

 

Forelle lauwarm auf gepfeffertem Orangen-Honigspiegel

 

mit

 

heißem Salat aus dreierlei Antipasti und Bratkartoffeln

 

 

 

Sonja, Mareike und ich aßen inbrünstig um, noch nicht ganz satt, zu einem Spaziergang aufzubrechen, der uns eigentlich in die Yoghurt – Bar hätte führen sollen. Gelandet sind wir hingegen bei einem netten kleines Italiener bei dem uns Pannacotta und Eis erwartete (in meinem Fall mit heißen Kirschen und Mandel).

 

Danke!

 

Ein gelungener Abschluss den Wochenendes!

 

 

 

5.11.07 17:22


Herbst

Montag, der 05.11.2007

Eine Hetz war das am Morgen, ich sage euch, das habe ich gerne wenn ein Tag schon so stressig beginnt! Hast du nicht erst um 10°° Uhr Uni, würdet ihr mich nun fragen, und noch dazu nur zwei Stunden?. Tja, normalerweise mag das ja stimmen, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Arbeitsmedizinische Untersuchung – so schimpft sich der Termin der mich zwang mein Frühstück innerhalb weniger Minuten zu verschlingen, da weder Mareike noch ich wussten wo sich diese ominöse Poliklinik für Arbeitsmedizin befindet, geschweige denn was nun eigentlich mitgebracht werden müsste. Studienbestätigung? Personalausweis? Impfass? Das meiste konnte ich mit hektischen Bewegungen und im Laufschritt noch in meinen Rucksack packen, Impfass hätte ich ohnedies keinen finden können. Nur der heilige Geist weiß, wo in Anthering der wohl versteckt liegen mag...

Nach einer kleinen Irrfahrt (durch die Segnung namens Internet wussten wir zumindest in welcher Straße wir die Klinik zu suchen hätten) kamen wir zu einer kleinen Villa, die sich, mehr als gut getarnt, als unser Ziel entpuppte. Im dritten Stockwerk angekommen (wie ich diese Treppen liebe...) wärmten wir erst unsere vor Kälte starren Finger – der Winter hält Einzug in Erlangen – und füllten dann einen Fragebogen in Bezug auf unsere Krankengeschichte aus. Blutabnehmen war ein weiterer Part dieser Tortur die einen jeden Medizinstudenten in Deutschland erwartet und nach weniger als einer halben Stunde durften wir das Haus wieder verlassen. Und wozu das Ganze? Um eine halbe Ewigkeit auf Anatomie zu warten. Aber wie ihr mich kennt, vertrieben wir uns die Zeit mit allerlei Lustigkeiten und mir nichts, dir nichts saßen wir auch schon im Hörsaal der Anatomie um mit Muskeln und deren Namen wiederum desillusioniert zu werden. Die Einzelheiten werde ich euch großzügiger Weise ersparen!

Auch Psychsoz wird in Zukunft wohl einen weniger prominenten Stellenwert in meinem Tagesablauf einnehmen, da einige andere und ich uns organisieren um Mitschriften anzufertigen, die wir schlussendlich zu einem aktuellen Skript zusammenfügen. Das Ganze scheint sehr gut zu funktionieren, organisatorischer Kopf bin natürlich wieder ich...

Zu viert saßen wir Mittags bei mir um Reis mit Currykarotten und Lauch zu essen (u.a. Theresa und Steffi) und als die Beiden aufbrachen, machte ich mir einen ruhigen Nachmittag, der mit einem Essen bei Mareike sein Ende nahm. Später machten wir uns noch auf die abenteuerliche Suche nach einem Videostore, den wir schlussendlich auch fanden, jedoch keinen Ausweis anfertigen lassen konnten, da wir beide mittellos waren. Aber eines Tages werden wir wohl so die Filme für so manchen gemütlichen Abend bekommen...

„Wo ist Fred“ hatte Mareike noch in ihrem Bestand und so fand dieser Tag wieder einmal einen gelungenen Abschluss.

 

Dienstag, der 06.11.2007

Kein sehr schöner Tag, nicht nur das Wetter betreffend. Informationsbombardement in Anatomie und lückenhaftes Wissen meinerseits im Seminar. Und können wir dort nicht einfach einen anderen Tutor haben? Unserer hat keine Ahnung von tuten und blasen, muss jedes Wort von seinen Notizen ablesen und spielt sich auf, als wäre er eine Autoritätsperson. So langsam bezweifle ich die Sinnhaftigkeit dieses Kurses... Zumindest aßen wir Mittags leckere Pasta in unserem kleinen Italiener, der Gott sei dank Studentenpreise anzubieten hat und immerhin lernte ich an diesem verregneten Nachmittag die Freuden eines Anatomieatlas erneut zu schätzen.

Mittwoch, der 07.11.2007

Es regnet, stürmt und windet. Es ist November, schlimmer könnte es nicht sein! Ein jeder zeigt sich genervt, lustlos und aggressiv, niemand hat Freude an Tagen wie diesen. Augen zu und durch. Passenderweise ging gleich zu Beginn nicht alles ganz rund. Da nachtens in meinem Wohnheim ausgiebig gefeiert wurde und ich eine private Sauforgie nicht zu unterbrechen pflege, bescherten mir die in einer Apotheke erstandenen Ohropax aus Wachs einen gesegneten Schlaf – der leider viel zu spät sein Ende nahm! Weder das läuten des Weckers noch Mareikes klopfen an der Tür weckte mich und so verpasste ich die wunderbare Chemievorlesung unseres allseits geliebten Jürgen Schatz (macht euch ruhig mal auf die Suche nach einer Gruppe die diesen Namen beherbergt, zu finden auf einer mehr als bekannten, studentischen Internetplattform). Anatomie blieb ich dementsprechend natürlich nicht fern, im Traum wäre mir dies nicht eingefallen! Und in Soziologie was ich heute derjenige, der eine Mitschrift anzufertigen hatte. Ein fataler Fehler meinerseits, denn unser Dozent pflegt seine Folien nur eine Minute, und keine Sekunde länger, zu zeigen. Das macht das Mitschreiben natürlich zu einer Tortur, schnellen Finger war ich aber Herr über die Lage. Der Mühe wert ist es ja, denn erst im Januar werde ich diese Vorlesung das nächste Mal besuchen müssen. Hier eine kleine Information an meine besorgten Eltern: Ihr könnt mir glauben wenn ich euch sage, dass diese Vorlesung jedweder Sinnhaftigkeit entbehrt und ein Skript alle nötigen Lehrinhalte vermitteln wird!

Noch bevor wir gegen 15°°Uhr bei Stefanie zum Essen erschienen wurden einige Erledigungen gemacht um dann im tobenden Herbststurm gegen Süden zu ihrer Wohnung und dem Biologiepraktikum zu fahren. Kochen kann das Mädelchen, das muss man ihr lassen, auch wenn nur eine Speise: Kartoffelauflauf. Aber der verdient volle zehn Punkte!

Und das Biologiepraktikum? Zwiebelzellen, Pantoffeltierchen, Kopfschmerzen und Erblindung. Was aber sonst ganz amüsant! 

 

7.11.07 21:19


Heimheimheimheimheim

Donnerstag, der 08.10.2007

 

Knapp wie immer erhob ich mich früh am Morgen um in den tiefen Süden der Stadt Erlangen zu fahren. Dort würde mir das schmucklose Gebäude der naturwissenschaftlichen Fakultät einen frostigen und feucht-kühlen Empfang bereiten, ein Umstand, dem wir die letzen Wochen immer wieder zu entgehen wussten. Doch in der Studentenschaft hatte sich das Gerücht breit gemacht, die Praktikumsgruppen würden am heutigen Tage eingeteilt werden und niemand wollte sich die Möglichkeit verbauen nur die erste Woche der verdienten Semesterferien durch besagten Kurs ruiniert zu sehen. Einmal mehr wurde mein Verdacht bestätigt, dass Physik begeisterte Einsiedler Hosen den letzten Jahrhunderts tragen und mit den Gedanken scheinbar auch in dieser Zeit stecken geblieben zu sein. Ganz zu verschweigen die Tatsache, dass ich bis heute der Ansicht bin unser Herr Dozent habe unsere Anwesenheit überhaupt nicht realisiert…
Leider stellte sich bald heraus, dass uns nur einige Informationen bezüglich des Praktikums erwarteten, die uns niedergeschlagen hinterließen ob der Fülle an Testaten die uns bald erwarten würde. Wir wären jedoch nicht die Selben, hätten wir diesen schaurigen Gedanken nicht alsbald wieder verdrängt und lächelnd unseren Mensafraß (verzeiht dieses unschöne Wort) bei interessanten Gesprächen vertilgt.
Nach einer kurzen und sehr sporadischen Lerneinheit in meinen eigenen vier Wänden machte ich mich gestresst auf den Weg in die Biochemie, wo ich prompt auf unseren Dozenten stieß, um zu erfahren, dass ich wohl um einiges zu spät gekommen sei und die eigentlich Beginnzeit 13.45 Uhr gewesen sein. Und welcher Kurs war ich denn nun eigentlich, A oder B? Im Raum des zweiten Kurses angekommen wurde mit schnell gesagt, dass ich dort wohl falsch sei und so lief ich zurück um schlussendlich den mir zugeteilten Kursraum zu betreten, wo ich sogleich gefragt wurde, ob ich denn die Sicherheitsbelehrung gehört habe. Natürlich, sagte ich, war ich doch der Meinung, gemeint wäre die Vorlesung der vergangenen Woche. Leider war dies ein Irrtum…So stieg in mir ein Gefühl von Angst auf, da ich immerhin eine Lüge von mir gegeben hatte. Gott sei Dank löste sich alles in Wohlgefallen auf, als für die zu spät Gekommen separat eine ausführliche Belehrung abgehalten wurde – und wir waren doch einige, die offenbar ihren Terminplan falsch gestaltet hatten.
Nach wenigen Minuten war der ganze Spuk vorbei und ich lud Anna (die sogar meine späte Ankunft noch um Längen schlug) sowie Mareike und Max ein, bei mir genüsslich einen Kaffe zu schlürfen um gestärkt das anatomische Seminar überstehen zu können. In Ermangelung einer Tasse musste Max sein Lebenselixier (wie es ich nur allzu gerne nenne) zwar aus meinen Schnabelkännchen trinken, aber dieser Fauxpas kann mir hoffentlich verziehen werden.
Im Seminar wurden wir mit einem sagittal durchtrennten Schädelpräparat konfrontiert, dass wir nach und nach begutachten konnten um uns ein Bild des Rachens und der Muskulatur des Kopfes machen zu können. Wie ihr euch vorstellen könnte stand ich bald, ausgestattet mit Handschuhen und Pinzette, direkt vor dem Schädel um allerlei Funktionen, die ja sonst nur, gestützt durch die Abbildungen im Prometheus, in meiner Phantasie existierten, zu erproben. Durchaus hilfreich das Ganze – und einer der Gründe warum ich dieses herrliche Studienfach belegt habe!
Gegen Abend trafen Mareike und ich uns noch mit Sonja. Bei ihr vernichteten wir den übrig gebliebenen Vodka des Wochenendes und wärmten uns kurze Zeit später am Lagerfeuer im Hof des E-Werks wo uns im Rahmen eines Vortrags über die transsibirische Eisenbahn  auch so manche russische Weise nahe gebracht wurde. Einem Spießrutenlauf gleich gingen wir, als wir von dem horrenden Eintrittspreis für besagten Vortrag erfuhren, ins Papa Joes um eine Kleinigkeit zu trinken und anschließen in die Lammlichtspiele. Dort sahen wir „Odette Toulemonde“, sehr amüsant auch im Zusammenhang mit der Tatsache, dass ich schon ein Wenig angeheitert war…Zitat:“ Weil ich innen drinnen schwarz bin!“.
Noch ein kleiner Schluck Sekt und ein Abstecher in der Karaokebar und schon lag ich wieder im warmen Bettchen.

 

Freitag, der 09.10.2007

 

In Chemie wurden wir heute erstmals mit Rechnungen bombardiert. Sollte aber eigentlich zu schaffen sein, hoffe ich zumindest! Biologie entbehrte heute ein weiteres Mal jeder Sinnhaftigkeit, da ich mit Oropax aus Wachs in den Gehörgängen mein schlechtes Gewissen beruhigte und Anatomie lernte – ganz so wie nahezu alle meiner Kommilitonen auch! Nur der Ohrschutz machte mich wiederum zu einem Original! Zellbiologie an sich ist ja nicht uninteressant, doch leider haben (wie bereits erwähnt) manche Dozenten die Eigenart alles durchwegs kompliziert zu erklären und uns somit vor den Kopf zu stoßen. Wenn sie natürlich Spaß daran haben sollten…
Anatomie präsentierte uns ein durchaus anspruchvolles Testat, dass aber trotz einiger Stolpersteine wohl zu schaffen war (so hoffe ich zumindest, im Moment warte ich noch auf Antwort von Mareike, die ich beauftragt habe nach meinem – nun, ja – Erfolg zu sehen…
Besagte Dame kochte mit mir Mittags ein vegetarisches Chilli mit allerlei Resten, die es noch vor unserer Heimfahrt zu vernichten galt und auch Steffi beehrte uns mit ihrem Besuch. So verbrachten wir den Nachmittag mit waschen, putzen, dem Kaufen von Bier und Lebkuchen (für meine Frau Omama) und reden.
Mareike verließ Erlangen noch vor mir. Mich führte das Treffen mit meiner Mitfahrgelegenheit nach Erlangen – Tennenlohe (im tiefen Süden der Stadt) wo ich nur wenige Minuten in der Kälte zu warten hatte und mit Volker gen Salzburg steuerte. Sehr nette Menschen, schnelle Fahrt, und daheim Kartoffelsuppe von Muttern!
12.11.07 11:18


Familie und Freunde

Samstag, der 10.11.2007

 

 

 

In meinem nun angeheiterten Zustand, fällt mir am Dienstag, um 1:01 Uhr nichts besseres ein, als ein wenig an meinem Blog zu arbeiten und nebenbei wieder einen Appell an euch zu richten: So hinterlasst mir doch wenigstens ab und an einen Kommentar, damit ich weiß, dass ihr zumindest Alibiweise einen Blick auf diese, euch gewidmete Seite werft!

 

Angeheitert warum? Schon wieder? Stefan, hast du denn nichts besseres zu tun?

 

Facettenreich könnte die Antwort ausfallen, aber am gelungensten finde ich in diesem Zusammenhang immer noch: „Weil ich ein Student bin“

 

Aber genug davon, immerhin hat sich an diesem Wochenende sehr viel zugetragen, von dem berichtet werden könnte:

 

Nach einem durchaus ausgiebigen Frühstück mit getoastetem Vollkornbrot (ein Luxus den ich schon sehr vermisst habe) und wohlschmeckendem Kaffee, machten sich meine Mutter und ich uns obligater Weise einige Besorgungen zu machen. In Anbetracht der Tatsache, dass es zu Mittag Kasnocken geben würde, verschwendeten wir keine Minute und machten uns, trotz nach außen zur Schau getragener Gemütlichkeit, so schnell wie möglich wieder auf den Weg nach Hause. Kühlschrank einräumen, kochen, genießen. Die Tatsache, dass es zu dieser Jahreszeit nur gefrorenen Schnittlauch gibt, schmälerte den Genuss keineswegs (was auch an der Kochkunst meiner Mutter liegen mag).

 

Angefüllt wie wir machen, entschlossen wir uns nichtsdestotrotz dazu meine Oma baldigst abzuholen, da sie sich bereits sehr auf meine Anwesenheit gefreut hatte, und wir bekanntlich am Sonntag zum Martinigansl einladen würden. Aber schon auf dem Weg zum Auto fuhr überraschender Weise Franz vor, der mich sogleich fragte ob ich denn nicht Lust hätte ihn in den Europark zu begleiten, er müsse sich Schuhe kaufen. Da meine Schwester dort arbeitete und ich ihn ja schon einige Zeit nicht mehr gesehen hatte, kam mir dies durchaus entgegen. Schon saß ich lachend neben ihm und freute mich auf die Stunden mit meinen Freunden und dem Wiedersehen mit meiner Ulli.

 

Ganz so einfach gestaltete sich die Sache jedoch nicht. Erst nach einer halben Stunde fanden wir einen Parkplatz, da scheinbar ganz Salzburg sich kurzfristig für einen Einkaufsbummel entschieden hatte. Aber auch Menschenmassen und die kurzfristige Trennung von Franz schmälerten nicht meine Freude, endlich Ulli wieder in die Arme schließen zu können (Wie sage ich so gerne? Nicht nur mental, nein auch physisch scheinen wir verbunden, wie sonst wäre unser gleichzeitig auftretender Schnupfen zu erklären?)

 

In aller Hektik fand sich Franz doch noch Schuhe und wir machten uns nur kurze Zeit später auf den Weg in die Innenstadt, wo wir Karl im Wernbacher trafen und uns über den Zeitraum von einer Stunde über Gott und die Welt unterhielten (in diesem Fall ist eine kleine Übertreibung wohl angebracht).

 

Nach Kaffee und Kuchen (bzw. Yoghurt mit frischen Früchten und Müsli) holten wir die Ull vom Salzburger Hauptbahnhof ab, um mit ihr über Naturwissenschaften schwatzendend gen Eggelsberg zu fahren. Dort angekommen kochte ich Karottencremesuppe und Franz Ödenburger Auflauf (sehr, sehr lecker!) während Ull als Küchenfee und Karl als Playboy Bunny fungierten. Krönender Weise tranken wir alle Sekt und Wein, sodass einige durchaus amüsante Photographien entstanden.

 

Gemeinsam fuhren wir noch vor Mitternacht in der Lokalbahn nach Hause, wo ich einige Zeit mit dem Spongebob Marathon auf Nick beschäftigt war....

 

 

 

Sonntag, der 11.11.2007

 

 

 

Der 11.11. Ist das nicht ein schönes Datum?

 

Nach einem sehr lange andauerndem Bad war das Essen serviert und gemeinsam verspeisten (die Carnivoren) eine Gans von immensen Ausmaßen und ich (als Herbivore) ein delikates Rissotto mit Meeresfrüchten. Kaum hatten wir das Essen beendet und noch einige Zeit am Tisch gesessen kam ich auf die glorreiche Idee etwas zu spielen. Uno! Was für ein Spaß! Und als dann noch mein Tantchen zu uns stieß war kein Halten mehr. Wir lachten über ein jedes Wort und meine, zuvor mit Nürnberger Lebkuchen beschenkte Oma, tat ihr Besten bei dem von uns vorgelegten Tempo mitzuhalten. Hier ein Kompliment an ihr spielerisches Geschick! Sie war zwar immer ein Wenig voreilig aber durchaus kompetent!

 

Den restlichen Tag verbrachten wir mit der Betrachtung alter Dias, welche die Jahre 1985 bis 1988 zeigten, und uns auf Grund des Projektors ordentlich zum Schwitzen brachten sowie Gesprächen bei Kaffee und Kuchen (herrliche Linzerschnitte!).

 

James Bond machte den Abschluss!

 

14.11.07 01:33


Wieder in Erlangen

Montag, der 12.11.2007

 

 

 

Der Versuch noch zu später (oder auch früher) Stunde mit Volker, meiner Mitfahrgelegenheit, wieder nach Erlangen zurückzukehren scheiterte kläglich, da offenbar Missverständnisse vorlagen (bzw. er laut einer kürzlich erhaltenen Mail meine SMS erst um einiges später erhalten hat, zu einem Zeitpunkt, als er sich bereits auf der Autobahn befand). Hier ein großes Dankeschön an meinen Papa, der mit mir eine schier endlos lange Zeit am Siezenheimer Kreisverkehr gewartet hat, und über dessen Ungeduld und Nervosität ich heute noch schmunzeln muss.

 

So ging ich vollgefüllt mit dem zuvor verspeisten Müsli (immerhin dachte ich ja um 2°° Uhr Morgens bräuchte ich für die anstehende Fahrt eine recht ordentliche Grundlage) und aufgekratzt von diesem kleinen Abenteuer, wieder ins Bett, wo ich Gott sei Dank schon nach kurzer Zeit einschlief, um wieder einmal mehr als realistisch zu träumen...

 

Meinen Vormittag verbrachte ich mit allerlei Organisation und dem Schreiben an meinem, diesem Blog, damit ihr alle immer über die von mir verlebte Zeit Bescheid wisst – wahrscheinlich werde auch ich mich in einigen Jahren über meine Konsequenz freuen, wenn ich jeden Tag meines Lebens nachlesen können werde!

 

Gegen Mittag fuhr ich dann mit dem Lesterschweinchen wieder in die Stadt, wo wir uns einen „Snack“ gönnten, mit Muttern shoppen gingen und auch einen kleinen Kaffee genossen, den ich am liebsten intravenös verabreicht bekommen hätte!

 

17:10 saß ich dann wieder im Zug und gab mich ganz und gar der Langeweile hin, die ich mit dem Erlernen von Anatomie und Chemie zu bekämpfen wusste. Manches lies sich so spannend wir ein Roman – zumindest einige Sätze – und vieles muss mehrmals überflogen werden, da man bereits nach den ersten Worten mit seinen Gedanken wieder in einer anderen Sphäre landet...

 

 

 

Dienstag, der 13.11.2007

 

 

 

So hat mich der Alltag wieder. Schön fühlt sich das an, gerne wäre ich schon gestern wieder in Erlangen gewesen, da diese Stadt jetzt meine Heimat ist und ich soviel Schönes mit ihr verbinde.

 

Frau Dr. Lütjen-Drecoll bombardierte uns zu früher Stunde mit allerlei klinischen Aspekte, die nach dem Kochen eines Griesbreis für Mareike, die leider ein wenig kränkelt, und dem Besuch des Studentenwerks zur „Klärung meiner Mietsituation“ bzw. der Bank, um einen Bonus von 25 Euro zu kassieren, da ich Mareike als Kundin angeworben habe, im anatomischen Seminar weiter vertieft wurden. Unser Assistent schien tatsächlich kompetent, ein Faktum, dass uns alle in Staunen versetzte! Wie wir später herausfanden, wurde auf den anderen Tischen einiges mehr an Wissen vermittelt, aber für den Moment waren wir ganz zufrieden...

 

Nach besagtem Kursus machte ich mich ein wenig ans Lernen, ging einkaufen und aß noch eine größere Kleinigkeit. Denn zur Feier des Tages, Gloria, eine Kommilitonin, feierte ihren Geburtstag, ging es in die Havanna – Bar, wo ich drei Cocktails (HeyHo, Hokuspokus und Mei Thai) sowie einen Kaffee vernichtete, der mich in meinem leicht angeheiterten Zustand noch lange wach halten würde.

 

War aber durchaus lustig dieser Abend!

 

 

 

Mittwoch, der 14.11.2007

 

 

 

Wie stolz ich auf mich bin pünktlich zur Chemievorlesung erschienen zu sein, und dass trotz der Nachwehen eines feuchtfröhlichen Abends! Natürlich hatte auch mein aus Salzburg mitgebrachter Thermos-CoffeToGo Becher großen Anteil an diesem Erfolg, da ich mein Frühstück kurzerhand mit in den Hörsaal nahm um es dort, unter dem Eindruck von Säuren und Basen, zu genießen. Lange dauerte diese Lehrveranstaltung und noch viel länger Anatomie, welches anschließen würde. Zuvor jedoch schenkte ich Stephanie zu ihrem Geburtstag (wie wurde 20 Jahre alt – endlich kein Teen mehr!) die von meiner Mutter gebackene Linzerschnitte und ein kleines Büchlein, mit dem vielversprechenden Titel „In die Pfanne gehauen“ – denn ein Ofen scheint in Erlangen für viele ein unerreichbares Gut zu sein! Diesen Kuchen genossen wir bei mir noch mit einem Schluck Kaffee um uns wie bereit zurvor erwähnt, in Anatomie darauf hinweisen zu lassen, dass zum Testat allerlei Krankheiten gefragt werden, die mit dem Fachgebiet an sich ja nichts zu tun hätten, laut Approbationsordnung aber Teil davon zu sein hätten.

 

Macht das Ganze wenigstens etwas lebensnaher!

 

Salzige Suppe zu Mittag, Blutwertbesprechung im Rahmen der arbeitsmedizinischen Untersuchung unmittelbar danach (ich habe doch glatt noch einen zwei Jahre andauernden Hepatitis A und B Schutz . trotz versäumter dritter Teilimpfung), sinnlose Mittagspause, sinnloses und zeitraubendes Biologiepraktikum ab 16 Uhr (welches nur die bunt schillernden Amöben die Pantoffeltierchen verspeisten etwas erheiterten) und schlussendlich reger SMS – Kontakt mit meiner Schwester, die zur Feier ihres Bachelors einen ausgelassen Abend verbrachte und dabei offenbar Hilfe bei einem Quiz benötigte.

 

Hier noch einmal: Gratuliere Ulli! Und ich hoffe du kommst bald um zu feiern!

 

15.11.07 10:47


Unas fotografías

Hier wieder einmal ein paar Photos, damit ihr euch ein Bild von meiner Heimat machen könnt:

Sonja, Mareike und ich bei dieser Veranstaltung:

Einem russischem Abend mit Balaleika-Musik, Lagerfeuer und Vodka (den wir zuvor in Sonjas Wohnung schon fleißig vernichtet hatten...). Am gleichen Abend gingen wir auch noch ins Kino und in so manches Lokal - war durchaus amüsant!

Hier seht ihr Sebastian, den von mir so oft verfluchten Tutor im anatomischen Seminar, der dieses mal durchaus gut vorbereitet die Funktionen der Leber erklärte...

Habe ich die Wörter "übersichtlich" bzw. "verständlich" erwähnt?

Urwald in der naturwissenschaftlichen Fakultät...

...Winter aber draußen

18.11.07 01:00


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