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Muss meine Mutter das jetzt lesen? (Ist eh nicht so schlimm - keine Angst)

Dienstag, der 30.10.2007
 
Nun, wie gut, dass diese Woche wieder Frau Drecoll die Anatomievorlesung hält. So kommen wir wenigstens nicht in die Gefahr allzu viel Stoff vorgelegt zu bekommen.
Zitat Stefan gerichtet an Chris: „Bist du jemand der in den Vorlesungen aufpasst oder muss ich mich zurückhalten?“ Ich hoffe natürlich ihr habt jetzt nicht den Eindruck ich würde die Vorträge zu lapidar angehen, aber ein bisschen Spaß muss sein! So manches unserer kleinen Schulmädchen schüttelt ob meines Redeflusses vielleicht manchmal ihr hübsches Köpfchen, aber schlussendlich lachen ja doch meistens alles mit (wo uns unsere Dozenten doch auch soviel Grund dafür geben – In den Vorlesungen zuhören und es durch die Lektüre des Lehrbuchs schlussendlich richtig stellen, so lautete hier wohl die Devise. Mit einem Lehrbuch, indem wohlgemerkt von Seen aus Sperma die Rede ist, genauso wie von der Tatsache, dass Verdauung  außerhalb des Körpers stattfindet...). Außerdem haben meine Kommilitonen die Eigenheit immer Fragen zu stellen, die eigentlich bereits mehrmals von unserer Dozentin beantwortet wurden. Hier ein Kompliment an die Frau Doktor: Nerven hat sie wie Drahtseile – das Ganze verwirrt sie nur scheinbar ein Wenig.
In der Mittagspause kochte ich mit Stephanie ein „Rissotto Kunterbunt“ mit offensichtlich schon gegärtem Käse (ja, war wirklich eine Gaumenfreude) und wenig später stießen Max und Mareike noch zu uns, die sich für einen Döner entschieden hatten. Sie suchten eine WG im Internet – ich beruhigte Steffi und hielt sie davon ab jede Minute mit Lernen zu verbringen.
Das anschließende Seminar erinnerte stark an eine Bastelstunde da wir mit Krepppapier die Muskeln des Bauches nachzuahmen versuchten und hatte somit einen gewissen Reiz. Wie ihr alle mich kennt wären mit echte Präparate natürlich lieber gewesen, aber man kann ja leider nicht alles haben.
Gegen Abend ging es noch zur Kanüle um die Erstsemestrigeneinführung für das kommende Halbjahr zu besprechen (es ist Tradition, dass wir als Frischlinge das zu übernehmen haben – immerhin kann man auch gratis auf das Wochenende zum Kennenlernen mitfahren). Ein Gratisbuch konnte ich auch ergattern: „Erste Hilfe in Chemie und Physik für Mediziner“, geschrieben von unserem hochgeschätzten Dozenten und somit die Lektüre Wert. Am Ende des Jahres werde ich dann für die Kanüle (eine Zeitschrift für Medizinstudenten) eine Rezension verfassen müssen, ich glaube aber, dass dies keine allzu großen Probleme mit sich bringen wird.
Kurz und bündig beschrieben das Ganze. Aber vergessen habe ich nichts. Wer weiß...
 
Mittwoch, der 31.10.2007
 
Langsam wird es Ernst – immerhin mussten wir heute die Vorbesprechung für das chemische Praktikum besuchen, in der uns Nahe gebracht wurde, welche Unfälle passieren können (bzw. so auch geschehen sind) und welche die Versicherung zahlen würde oder welche eben nicht. Das alles in wunderbar britisch gefärbten Humor vorgestellt, ja, ich mag den Herrn Schatz! Da war die Rede von Verätzungen, Verbrennungen, Erblindung und allerlei anderen Schauergeschichten die uns zwar durchaus zum Lachen brachten, im Nachhinein aber dazu veranlasste, sich die Sicherheitsbestimmungen doch gründlich durchzulesen.
Unangenehm an der ganzen Sache vielleicht die Tatsache, dass auch auf diesem Gebiet bald Testate zu schreiben wären, die sich mit dem Thema des jeweiligen Kurstags beschäftigen, grundsätzlich ist der Aufwand aber, so glaube ich, absehbar.
Erwähnt werden muss auf alle Fälle, dass uns in Anatomie nun tatsächlich die Verdauung außerhalb des Körpers nahegebracht wird (wer würde schon annehmen, dass Kopf/Brust/Bauchdarm sich in uns befinden?).
Den Nachmittag wollte ich eigentlich mit Lernen verbringen, wobei das Lesen eines Buches wohl kaum als solches beschrieben werden kann. Aber ich habe mir ein von mir ersteigertes Lehrbuch zu Gemüte geführt: Sarikas – Funtionelle Anatomie. Eine tabellarische Auslistung des Rohen – wunderbar, endlich etwas verständlicher die ganze Geschichte! Dies zog sich bis in den Abend...
Gegen sechs traf ich bei Mareike ein, die mich gleich nach meiner Ankunft damit überraschte, dass wir zu Sonja eingeladen wären. Sie bräuchte dringend jemanden, der ihr bei der Vernichtung einer großen Menge an Pfannkuchen behilflich sein würde. Da ließen wir uns natürlich nicht zweimal bitten und liefen zu unseren Fahrrädern, sprangen auf und fuhren, so schnell es irgendwie ging (da wir beide sehr hungrig waren) zum Martin – Luther – Platz wo ihre kleine Wohnung zu finden ist. Ein großer Berg an besagter Speise erwartete uns, begleitet von einem Schnittlauchdip aus Topfen, frischen Gemüsesalaten und allerlei Süßem. Dieser hatte aber nicht lange bestand, da Sonja, Mareike, Alex, Chrissi und Kati (beide sehr nette Mädls und gute Freundinnen unserer Gastgeberin) sowie ich uns über die Pfannkuchen hermachten, als wäre es unsere letzte Chance jemals wieder etwas zwischen die Beißerchen zu bekommen. Natürlich aßen wir auch in Hinblick auf unserer Vorhaben, diesen Abend relativ viele alkoholische Getränke zu uns zu nehmen, so ausgiebig (denn wie sagt meine Schwester so schön – man sollte immer Vorsorgen und eine schöne und massige Grundlage in seinem Bauch herumtragen, dann kann kommen was wolle).
Dieser Vorsatz wurde alsbald Realität, denn schon bei Sonja wurden je eine Flasche Sekt sowie Wein geköpft, aber auch Wodka wurde mit Hilfe von Fruchtsäften in wohlschmeckende und außerordentlich gefährliche Cocktails verwandelt. Bereits mehr als nur angeheitert machten sich Mareike und ich auf, Steffi und Theresa zu treffen, die mit uns das breitgefächerte Angebot der Happy Hour in der Havanna – Bar auskosten wollten. Singend uns tanzen kamen wir dort an, uns folgend die anderen, die sich ebenfalls sicher wahren die dortigen Cocktails würden unser Wodkagebräu um Längen schlagen! Richtig geraten – wie immer ein Gedicht!
Wiederrum singend und tanzend verließen wir die Bar wenig später (sprich zum Ende der Happy Hour) um auf weiteren Stationen Sonjas Freund Flo zu besuchen bzw. nur wenig später Chris, der bei sich eine kleine Feier veranstaltete. Wie ihr euch denken könnt, lag ein doch recht weiter Weg zwischen den einzelnen Stopps, und frische Luft fördert des weiteren das wunderliche Befinden nach einigen Gläsern erlesenster Spirituosen. Spaß machten diese Spaziergänge also auf alle Fälle.
Nachdem bei besagter Feierlichkeit Langeweile scheinbar die Hauptbeschäftigung war, beschloss Mareike nach Hause zu fahren, während ich das Beste daraus machte und einfach den dargebotenen Wein zu meinem Eigentum machte.
Nach Hause kam ich nach einigen Umwegen (ja, ich hatte mich verirrt...wen es wundert der zeigt jetzt bitte auf) um ca. 02°° Uhr um dort meinen Hunger und meinen unbändigen Durst zu  besänftigen, den wohl ein jeder von uns kennt...
 
Donnerstag, der 01.11.2007
 
Das Frühstück half mir über mein Unwohlsein nicht wirklich hinweg. Das Mittagessen schon eher: eine leckere und sehr ausgiebig gesalzene Suppe. Hier ein großes Dankeschön an meine Mutter, die mich mit diesem Hausmittelchen bekannt machte.
So konnte ich am Nachmittag doch die Anwesenheit von Mareike und Steffi ertragen. Wir gingen in die Yoghurt – Bar, wo wir uns einen großen Becher „Frozen Yoghurt“ mit einer warmen Pflaumen- bzw. Himbeersauce genehmigten sowie einen Capucchino, der mich zumindest kurzweilig wieder am Leben erhielt.
Ganz so schlimm wie ich es hier beschreibe, war der Tag natürlich nicht. Ich spürte einige Nachwehen und hätte mit Sicherheit nicht Autofahren dürfen (was ich ja ohnedies niemals gemacht hätte – mit welchem Auto denn überhaupt?) aber am Nachmittag ging es mir doch schon um einiges besser.
Gelernt wurde natürlich auch ein bisschen und am Abend wurde ich von Mareike bekocht.
Alles in allem ein durchaus entspannender Tag.
2.11.07 17:56
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ulli (4.11.07 16:29)
ich will ja nicht motzen, aber du schreibst gerade so, als würde ich dauernd saufen und dir tipps und tricks dafür geben das stimmt ja gar nicht.
momentan zumindest nicht - ich bin ja dauernd nur daheim *g*

und sonst gehts dir gut?
chemie wird sicher witzig.. wars bei uns zumindest

dickes bussi
deine ulli


Ulli (5.11.07 16:29)
hihi.. auf deiner seite oben gibts werbung für einen "bauchspeckkiller"

wie gehts dir?

bussiii

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