Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/smentovsky

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Tas ist eine Wochenender wie aus Bilderpuch!

Samstag, der 03.11.2007

 

 

 

Himmel, das war ein Wetterchen vor meiner Haustüre. Graue Wolkenschleier, hartnäckiger Nebel und eine Wand aus feinen Regentropfen erwarteten mich, als ich mich nach dem Frühstück aus Langeweile dazu entschlossen hatte ein Wenig einkaufen zu gehen, um am Sonntag ein herrliches Mahl für Freunde bereiten zu können. Ursprünglich wollte ich ja auch einen Abstecher nach Bamberg machen (der Zug um 14:02 war eigentlich bereits fest in meinem Kopf als wichtiger Bestandteil dieses Wochenendes fixiert) da die Stadt ausgesprochen sehenswert sein soll. Nun, den von mir herbeigesehnten Kaffee in einem netten Bistro hätten wir durchaus einnehmen können, aber von Bamberg selbst wäre wohl nur wenig zu sehen gewesen...

 

Da ich aber nach der Fahrt zum Aldi und schnurstracks wieder zurück vollkommen durchnässt wieder zu Hause ankam entschloss ich mich kurzerhand dieses Wochenende ohne allzu größere Aktivität, geschweige denn Reise, zu verbringen.

 

So brachte mich ein SMS von Mareike (Ja kennt denn dieser Stefan noch jemanden anderen als dieses Mädchen?) und Jens geradewegs in ihr Zimmer wo ich einen frischen Salat essen konnte und anschließen, dem Wetter entsprechend, „Dinosaurier“ und „Halligalli“ gespielt wurde (Nein, ihr wollt nicht wissen, um was es sich bei diesen Spielen handelt...viel zu kindlich!).

 

Schnell fassten wir den Entschluss, dass das einzig Vernünftige an diesem Tag ein Kinogang wäre und, beeinflussbar wie ich nun mal bin, gab ich den Beiden freie Hand bei der Auswahl des Films. Nach einem kleinen Schluck Kaffee machten wir uns auch sogleich auf den Weg zum Cinestar, in dem wir uns, haltet euch fest, „Chuck und Larry“ angesehen haben. Ach, ich liebe seichte Unterhaltung...! Nein! Keine Ironie! Im Ernst! Manchmal kann es gar nicht schaden sich mit hirnlosem Brachialhumor überschütten zu lassen und dann tatsächlich herzhaft und ausgiebig zu lachen. Der Film war also tatsächlich lustig – was man auch daran merkte, dass sich jeder im Saal wohl für den Rest seines Lebens an mein Lachen erinnern wird...

 

Leider mussten wir unseren Plan, abends in den Hörsaal zu gehen und ausgiebig zu feiern, aufgeben, da wir (außer Jens) gesundheitlich leicht angeschlagen waren. So wurde also in meinem Zimmerchen Vodka mit allerlei Säften gemischt. Hier ein kleiner Tipp: Niemals Gemüsesaft versuchsweise zu einer Bloody Mary verarbeiten – das kann nicht funktionieren!

 

Selbst hielt ich mich auf Grund meines Hustens und Schnupfens vornehm zurück, sodass ich vollkommen nüchtern ins Bettchen viel um einen gefühlten halben Tag lang zu schlafen.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 04.10.2007

 

 

 

Himmelhergottsakra! Da hab ich doch tatsächlich einen halben Tag lang geschlafen!

 

Erst gegen 11°° Uhr also konnte ich mich aufraffen meinen erschöpften Leib aus dem weichen und gemütlichen Bett zu heben um den Tag mit einem starken Kaffee zu beginnen. Ja, es stimmt, je länger man ruht, desto müder wird man sein...

 

Noch bevor Jens seine Heimreise antrat stattete er mir einen kleinen Besuch ab um sich zu verabschieden. Mareike begleitete ihn traurigen Blickes und ich versuchte sie mit dem Gedanken an unser zu erwartendes, nobles Essen aufzuheitern. Ob es etwas nützte steht wohl in den Sternen, denn zum Zeitpunkt des großen Abschiedsschmerz, irrte ich durch die Straßen von Erlangen um Tomaten aufzutreiben. „Es ist Sonntag und der Stefan will Tomaten kaufen, was ist wohl in ihn gefahren?“, werdet ihr euch jetzt fragen, nun, diese Frage ist leicht beantwortet: Um eine Spur zu spät habe ich bemerkt, dass das Kochen einer Spargelcremesuppe durchaus ihre Schwierigkeiten mit sich bringt, sollte man in der prekären Situation sein keinen Pürierstab zu besitzen...

 

Tomaten ließen sich selbstverständlich nicht auftreiben, somit muss ich bei meinem Kochnachmittag eine Kompromisse schließen. Heraus kam am Ende dies:

 

 

 

Pikante Karottennudelsuppe

 

und

 

Forelle lauwarm auf gepfeffertem Orangen-Honigspiegel

 

mit

 

heißem Salat aus dreierlei Antipasti und Bratkartoffeln

 

 

 

Sonja, Mareike und ich aßen inbrünstig um, noch nicht ganz satt, zu einem Spaziergang aufzubrechen, der uns eigentlich in die Yoghurt – Bar hätte führen sollen. Gelandet sind wir hingegen bei einem netten kleines Italiener bei dem uns Pannacotta und Eis erwartete (in meinem Fall mit heißen Kirschen und Mandel).

 

Danke!

 

Ein gelungener Abschluss den Wochenendes!

 

 

 

5.11.07 17:22
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ulli (6.11.07 20:23)
blubb.
chuck and larry hab ich auch gesehen ist ziemlich witzig, wahrlich seichte unterhaltung.

momentan sitz ich mit leichter rotznase vorm pc und schau nebenbei fern.
eigentlich kann ich mich zu nichts motivieren, außer zu essen.
das gestaltet sich aber schwierig, da unser kühlschrank nicht viel kohlenhydratharmes hergibt, außer gurken und paprika und allerlei anderen gemüsezeugs.. und das ist nicht gerade das, was ich mir vorstelle das is doof!!

naja.. sonst tut sich bei mir nicht all zu viel..
und bei dir? außer, dass du anscheinend immer kochst, aber wohl nie selber isst, so dünn wie du bist *fg*

dickes bussi und bis bald
ulli

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung