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Wieder in Erlangen

Montag, der 12.11.2007

 

 

 

Der Versuch noch zu später (oder auch früher) Stunde mit Volker, meiner Mitfahrgelegenheit, wieder nach Erlangen zurückzukehren scheiterte kläglich, da offenbar Missverständnisse vorlagen (bzw. er laut einer kürzlich erhaltenen Mail meine SMS erst um einiges später erhalten hat, zu einem Zeitpunkt, als er sich bereits auf der Autobahn befand). Hier ein großes Dankeschön an meinen Papa, der mit mir eine schier endlos lange Zeit am Siezenheimer Kreisverkehr gewartet hat, und über dessen Ungeduld und Nervosität ich heute noch schmunzeln muss.

 

So ging ich vollgefüllt mit dem zuvor verspeisten Müsli (immerhin dachte ich ja um 2°° Uhr Morgens bräuchte ich für die anstehende Fahrt eine recht ordentliche Grundlage) und aufgekratzt von diesem kleinen Abenteuer, wieder ins Bett, wo ich Gott sei Dank schon nach kurzer Zeit einschlief, um wieder einmal mehr als realistisch zu träumen...

 

Meinen Vormittag verbrachte ich mit allerlei Organisation und dem Schreiben an meinem, diesem Blog, damit ihr alle immer über die von mir verlebte Zeit Bescheid wisst – wahrscheinlich werde auch ich mich in einigen Jahren über meine Konsequenz freuen, wenn ich jeden Tag meines Lebens nachlesen können werde!

 

Gegen Mittag fuhr ich dann mit dem Lesterschweinchen wieder in die Stadt, wo wir uns einen „Snack“ gönnten, mit Muttern shoppen gingen und auch einen kleinen Kaffee genossen, den ich am liebsten intravenös verabreicht bekommen hätte!

 

17:10 saß ich dann wieder im Zug und gab mich ganz und gar der Langeweile hin, die ich mit dem Erlernen von Anatomie und Chemie zu bekämpfen wusste. Manches lies sich so spannend wir ein Roman – zumindest einige Sätze – und vieles muss mehrmals überflogen werden, da man bereits nach den ersten Worten mit seinen Gedanken wieder in einer anderen Sphäre landet...

 

 

 

Dienstag, der 13.11.2007

 

 

 

So hat mich der Alltag wieder. Schön fühlt sich das an, gerne wäre ich schon gestern wieder in Erlangen gewesen, da diese Stadt jetzt meine Heimat ist und ich soviel Schönes mit ihr verbinde.

 

Frau Dr. Lütjen-Drecoll bombardierte uns zu früher Stunde mit allerlei klinischen Aspekte, die nach dem Kochen eines Griesbreis für Mareike, die leider ein wenig kränkelt, und dem Besuch des Studentenwerks zur „Klärung meiner Mietsituation“ bzw. der Bank, um einen Bonus von 25 Euro zu kassieren, da ich Mareike als Kundin angeworben habe, im anatomischen Seminar weiter vertieft wurden. Unser Assistent schien tatsächlich kompetent, ein Faktum, dass uns alle in Staunen versetzte! Wie wir später herausfanden, wurde auf den anderen Tischen einiges mehr an Wissen vermittelt, aber für den Moment waren wir ganz zufrieden...

 

Nach besagtem Kursus machte ich mich ein wenig ans Lernen, ging einkaufen und aß noch eine größere Kleinigkeit. Denn zur Feier des Tages, Gloria, eine Kommilitonin, feierte ihren Geburtstag, ging es in die Havanna – Bar, wo ich drei Cocktails (HeyHo, Hokuspokus und Mei Thai) sowie einen Kaffee vernichtete, der mich in meinem leicht angeheiterten Zustand noch lange wach halten würde.

 

War aber durchaus lustig dieser Abend!

 

 

 

Mittwoch, der 14.11.2007

 

 

 

Wie stolz ich auf mich bin pünktlich zur Chemievorlesung erschienen zu sein, und dass trotz der Nachwehen eines feuchtfröhlichen Abends! Natürlich hatte auch mein aus Salzburg mitgebrachter Thermos-CoffeToGo Becher großen Anteil an diesem Erfolg, da ich mein Frühstück kurzerhand mit in den Hörsaal nahm um es dort, unter dem Eindruck von Säuren und Basen, zu genießen. Lange dauerte diese Lehrveranstaltung und noch viel länger Anatomie, welches anschließen würde. Zuvor jedoch schenkte ich Stephanie zu ihrem Geburtstag (wie wurde 20 Jahre alt – endlich kein Teen mehr!) die von meiner Mutter gebackene Linzerschnitte und ein kleines Büchlein, mit dem vielversprechenden Titel „In die Pfanne gehauen“ – denn ein Ofen scheint in Erlangen für viele ein unerreichbares Gut zu sein! Diesen Kuchen genossen wir bei mir noch mit einem Schluck Kaffee um uns wie bereit zurvor erwähnt, in Anatomie darauf hinweisen zu lassen, dass zum Testat allerlei Krankheiten gefragt werden, die mit dem Fachgebiet an sich ja nichts zu tun hätten, laut Approbationsordnung aber Teil davon zu sein hätten.

 

Macht das Ganze wenigstens etwas lebensnaher!

 

Salzige Suppe zu Mittag, Blutwertbesprechung im Rahmen der arbeitsmedizinischen Untersuchung unmittelbar danach (ich habe doch glatt noch einen zwei Jahre andauernden Hepatitis A und B Schutz . trotz versäumter dritter Teilimpfung), sinnlose Mittagspause, sinnloses und zeitraubendes Biologiepraktikum ab 16 Uhr (welches nur die bunt schillernden Amöben die Pantoffeltierchen verspeisten etwas erheiterten) und schlussendlich reger SMS – Kontakt mit meiner Schwester, die zur Feier ihres Bachelors einen ausgelassen Abend verbrachte und dabei offenbar Hilfe bei einem Quiz benötigte.

 

Hier noch einmal: Gratuliere Ulli! Und ich hoffe du kommst bald um zu feiern!

 

15.11.07 10:47
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gisela (16.11.07 15:25)
Hi Sohnemann!

Nachdem jetzt hier noch kein Eintrag ist, muss ich mich doch glatt verewigen! Man merkt, dass Uli wieder mehr auf der Uni ist, gelle?

Bussal Mom


Gisela (16.11.07 15:26)
... eigentlich wollt ich nur einen von den Smileys einfügen, aber wie sagt man so schön,
"Gott gib mir ein bisschen Geduld, aber plötzlich"


Ulli (19.11.07 13:09)
hihi genau, das is ja immer was mit dieser "geduld" *ggggg*

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